Chlorothalonil im Wasser
Was sind die Hauptanwendungen und Wirkmechanismen von Chlorothanil in der Landwirtschaft?
Chlorothanil ist eine organische Verbindung aus der Familie der Chlorane, die hauptsächlich als Fungizid in der Landwirtschaft verwendet wird. Er wirkt, indem er das Wachstum und die Ausbreitung von Pilzen verhindert, die Pflanzenkrankheiten verursachen, wie Wurzelfäule, Fruchtfäule und Schimmel.
Dieses Fungizid wird häufig verwendet, um eine Vielzahl von Kulturen zu schützen, darunter Getreide, Obst, Gemüse, Zierpflanzen und Spezialkulturen. Es ist wirksam gegen eine Vielzahl pathogener Pilze und damit ein wichtiges Instrument bei der Bekämpfung von Pilzkrankheiten in der Landwirtschaft.
Chlorothanil wird üblicherweise als Sprüh- oder Saatgutbehandlung auf Pflanzen aufgetragen. Nach dem Auftragen bildet er eine schützende Barriere auf der Oberfläche der Pflanzen, die verhindert, dass pathogene Pilze eindringen und wachsen.

Warum wurde Chlorothalonil verboten?
Es wurde wegen seiner vermuteten krebserregenden Eigenschaften verboten. Diese Eigenschaften sind mit dem Wirkstoff verbunden. Allerdings wurden Metaboliten des Pestizids im Wasser nachgewiesen. ANSES hat sie in zwei Kategorien eingeteilt: relevant oder irrelevant.
Angesichts des Verdachts auf Karzinogenität der Wirkstoffe und des Mangels an Belegen, um die mit diesen Metaboliten verbundenen Risiken auszuschließen, hat ANSES sie als "relevant" eingestuft. Dies unterstreicht den Mangel an verfügbaren Informationen, da Metaboliten oft weniger erforscht sind.
2019 entschied die Europäische Kommission, die Zulassung von Chlorothalonil, einem Produkt, das vom deutschen Unternehmen Syngenta vermarktet wird, nicht zu verlängern.
Frankreich gewährte daraufhin eine Schonfrist bis Mai 2020 für die Verwertung der Bestände dieses Produkts. Die Europäische Kommission betonte damals, dass es "bisher unmöglich ist, nachzuweisen, dass das Vorhandensein von Chlorothalonil-Metaboliten im Grundwasser keine negativen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit haben wird".
Diese Entscheidungen basierten auf den Schlussfolgerungen der Europäischen Food Safety Authority, die der Ansicht war, dass Chlorothalonil "als Karzinogen der Kategorie 1B eingestuft werden sollte", was bedeutet, dass es als "vermeintlicher" Karzinogen gilt.
Welche Risiken sind mit Chlorothanil im Leitungswasser verbunden?
Laut einem Bericht der ANSES (französische Agentur für Lebensmittel, Umwelt und Arbeitssicherheit) ist Leitungswasser mit Pestizidrückständen wie Chlorothanil kontaminiert. Dieses Pestizid ist seit 2019 verboten, wie in diesem Presseartikel vom April 2023 in der Zeitung Le Monde hervorgeht.
Chlorothanilrückstände können im Leitungswasser landen, wenn sie durch Niederschlag oder Abfluss aus landwirtschaftlichen Flächen ausgewaschen werden und schließlich Trinkwasserquellen kontaminieren.
Das Vorhandensein von Chlorothanil im Leitungswasser kann für die öffentliche Gesundheit Bedenken darstellen, da es sich um ein potenziell giftiges Pestizid handelt. Studien haben gezeigt, dass Chlorothanil negative Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit haben kann, darunter Magen-Darm-Probleme, Haut- und Augenreizungen sowie langfristige Auswirkungen auf das Nervensystem und die inneren Organe.
Aus diesem Grund überwachen Gesundheitsbehörden regelmäßig die Qualität des Trinkwassers auf das Vorhandensein von Chlorothanilrückständen und anderen Pestiziden. Strenge Standards und Vorschriften bestehen, um die Konzentration von Pestizidrückständen im Leitungswasser zu begrenzen und die öffentliche Gesundheit zu schützen.
Es wird außerdem empfohlen, dass Verbraucher Maßnahmen ergreifen, um ihre Exposition gegenüber Pestiziden im Leitungswasser zu verringern, indem sie zertifizierte Wasserfiltersysteme zur Entfernung von Schadstoffen verwenden, Obst und Gemüse vor dem Verzehr gründlich waschen und, wenn möglich, Bio-Produkte wählen.

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